Bewusstsein im cocreativen Schöpfungsprozess des Guten, Wahren und Schönen nach Plato und Dispenza

 Was wäre denn also Liebe?
 Es ist eine Verbindung zwischen Sterblichem und Unsterblichem,
 Menschlichem und Göttlichem.
 Was heißt das, Diotima und welche Aufgabe hat es denn?
 Dolmetscher und Bote zu sein von den Menschen bei den göttlichen
 Quantenfeldern und von den Quantengöttern bei den Menschen, so dass
 durch ihre Vermittlung das All sich mit sich selber zusammenbindet.
 So entsteht alles Wahre, Gute und Schöne, dem Körper wie dem Geiste nach.

 Es ist nämlich, mein Sokrates, fuhr Diotima fort, die Liebe nicht, wie
 du glaubst, auf das Schöne als solches gerichtet.
 Auf was denn sonst?
 Auf die Erzeugung und Geburt im Schönen.
 Warum denn aber auf die Erzeugung?
 Weil die Zeugung das Ewige und Unsterbliche ist, soweit dies vom
 Sterblichen erreicht werden kann. Daher muß denn nach dem
 Zugestandenen die Liebe in und mit dem Guten auch zugleich auf die
 Unsterblichkeit gerichtet sein, wenn anders sie doch nach dem
 dauernden Besitze des Guten strebt. So ist denn nach dieser Darlegung
 notwendig auch die Unsterblichkeit Gegenstand der Liebe.

 So behaupte ich denn, daß zwar alle Götter glückselig sind, aber doch
 Eros als Gott der die Liebe der glückseligste von allen, weil er der
 schönste und beste ist.
 So wird jeder zum Dichter, den die Liebe berührt, wenn er auch zuvor
 den Musen fremd war. Dies können wir wohl zum Beweise dafür
 gebrauchen, daß Eros selber ein schaffender Geist ist überhaupt in
 allen Künsten der Musen. Denn was einer selber nicht hat, das kann er
 auch keinem andern geben, und was einer selber nicht weiß, das kann er
 auch keinen anderen lehren.
 Seitdem dieser Gott geboren war, da erwuchs aus der Liebe zum Schönen
 alles Gute für Götter und Menschen.

 Wir brauchen einen physischen Körper, um unsere physische,
 dreidimensionale Realität erfahren zu können. …

 Wenn wir jedoch als Gewahrsein das nicht-materielle, nicht-physische,
 vereinigende Quantenfeld betreten, gelten völlig andere Regeln. Im Feld
 gibt es weder Raum noch Zeit, wie wir sie kennen, und ohne Raum und Zeit
 gibt es auch kein Getrenntsein. Ohne Getrenntsein sind wir wiederum mit
 allem anderen verbunden.

 Betreten wir das Feld unendlicher Frequenzen als reines Bewusstsein,
 produziert jeder Gedanke, den wir in diesem Reich haben, eine Energie
 bzw. Frequenz. In dieser unsichtbaren Welt aus Energie sind
 logischerweise auch unsere Gedanken eher Energie als Materie. Jede neue
 Schöpfung nimmt mit einem Gedanken ihren Anfang; wenn wir, als
 Gewahrsein, uns eines neuen Gedankens bewusst werden können, der eine
 neue Erfahrung in der materiellen Welt erzeugt, dann besitzt dieser
 Gedanke eine bestimmte Frequenz. Gelingt es uns, die Frequenz dieses
 Gedankens zu fühlen und uns ihrer bewusst zu bleiben – damit verbunden
 zu bleiben, sie zu bemerken, auf sie zu achten, präsent bei ihr zu sein
 und unsere Energie darauf abzustimmen (also mehr zu dieser Frequenz zu
 werden und weniger „ich“ zu sein) – sind wir mit der Energie dieser
 potenziellen Realität verbunden. Da das Feld Materie kreiert, können
 wir, wenn wir aus dem Feld anstatt aus Materie heraus Materie kreieren,
 stärker und unmittelbarer auf unsere materielle Welt einwirken.

 Es gibt jedoch einen Vorbehalt: Unsere Forschung zeigt, dass das Gehirn
 in diesem kreativen Prozess kohärent sein muss, um eine klare Absicht
 mit einer herzzentrierten höheren Emotion zu verbinden. Wenn wir zu
 einem Niemand ohne Körper, einem Nichts im Nirgendwo der Zeitlosigkeit
 werden und unsere Aufmerksamkeit eher auf Energie als auf Materie
 richten, verändert sich das Gehirn. Dadurch versetzen wir unsere
 Gehirnwellen in einen schöpferischen Zustand, und dadurch wird wiederum
 unser Nervensystem mit dem vereinheitlichten Feld synchronisiert.

 Im Gegenzug weist unser Gehirn mehr Kohärenz und Ordnung auf. So wird
 unser Gehirn auf Energie eingestellt. Wenn wir die Emotionen unserer
 Zukunft spüren, bevor die neue Realität aus Energie in Materie
 kollabiert, dann, so zeigen unsere Forschungen, erzeugt das Herz ein
 äußeres Magnetfeld und das Gehirn stimmt sich auf eine Oberschwingung
 seiner Frequenz ein. So können wir uns auf die Energie einer neuen
 Zukunft synchronisieren. Im Prinzip haben wir ein Funksignal geschaffen,
 das Informationen senden und empfangen kann.

 Gedanken sind ja die elektrische Ladung, die Signale in das Quantenfeld
 aussendet, und die herzzentrierten Emotionen agieren als die magnetische
 Ladung, die Ereignisse zurück zu uns in unser dreidimensionales Leben
 zieht. Durch das bewusste, willentliche Erzeugen einer neuen
 potenziellen Realität im Kopf, also mit Gehirn und Geist, senden wir
 ein Signal ins Quantenfeld aus.

 Durch das Annehmen der höheren Emotionen von Glück, Freiheit, Liebe
 und Freude in unserer zukünftigen Schöpfung, noch bevor diese
 Erfahrung eintritt, erzeugt das Herz ein starkes Magnetfeld, welches
 deine Zukunft zu dir zieht. Wenn du lernst, dein Herz zu öffnen und
 dich auf die Gefühle deiner Zukunft einzustimmen, dann ziehst du deine
 neue schöne Zukunft, je länger du in Herzkohärenz verweilst, immer
 mehr zu dir. Passt deine Energie schwingungsmäßig zu diesem
 zukünftigen Potenzial, synchronisierst du deine Energie auf eine neue,
 im Feld erzeugte Erfahrung.

 So können diese neuen Erfahrungen als neue Möglichkeiten der
 Schönheit des Lebens in Form von Koinzidenzen und Synchronizitäten im
 Leben zu dir kommen.

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